Ernährung unterwegs

Tag 65 – Paleo auf Reisen

Von Donnerstag bis Sonntag war ich auf der FIBO, der Fitness- und Sportmesse. Das stellte mich vor ein paar Herausforderungen, wenn ich der Paleoernährung treu bleiben wollte. Aber durch ein wenig Vorbereitung und Disziplin war das alles kein Problem.

Anfang der Woche habe ich noch besorgt ein paar Webseiten durchsucht, wie man sich auf Reisen idealerweise paleokonform ernährt. Zwar stand im Messeprogramm der FIBO auch für Sportler geeignetes Essen auf dem Plan, aber darauf wollte ich mich nicht verlassen. So hatte ich gekochte Eier, Tomaten, Nüsse und ein paar Paleokonforme Riegel im Gepäck.

Steak mit BrokkoliZum Glück war die Ernährung am Ende doch kein Problem: Im Hotel gab es Bacon mit Ei zum Frühstück. Frecherweise habe ich mir dort noch eine Frischhaltebox mit Obst-/Gemüsesalat zubereitet und als Mittagessen mit zur Messe genommen. Vor Ort war ich eh so beschäftigt, dass ein Snack am Nachmittag nicht nötig war. Zum Abendessen sind wir dann beim Türken eingekehrt – ein Grillteller mit Salat bzw. beim Italiener wo ein Steak mit Brokkoli und Spinat auf dem Programm stand.

Messesport

cmar_q1Auch der Sport durfte am FIBO-Wochenende nicht zu kurz kommen. Nachdem der „Fitnessraum“ im Hotel eher eine Enttäuschung war (1 defektes Laufband und 1 Radtrainer – mehr nicht), musste ich mir eine Alternative suchen.

Ich hatte mich zur Cry Me a River Challenge angemeldet, ein CrossFit Wettkampf mit offenen Qualifikationsrunden. So gab es während der Messe am Stand von Eleiko die Möglichkeit das erste Qualifikations-WOD zu absolvieren:
3 Minuten AMRAP
2 Deadlifts, 2 Burpees over the bar
4 Deadlifts, 4 Burpees over the bar
6 Deadlifts, 6 Burpees over the bar
… and so on

Zwar war das Workout mit 3 Minuten echt kurz, aber aufgrund der Belastung doch auch angenehm fordernd. Ein kurzes 3-Minuten-Video davon habe ich hier veröffentlicht:

rope climb machineAnsonsten war das Sportangebot eher beschränkt. Zum Laufen konnte ich mich nicht aufraffen, insbesondere da ich größtenteils mit nur 4-5 Stunden Schlaf auskommen musste. Nur am Sonntag gab es noch eine kleine 1-Minuten-Herausforderung: Eine Seilklettermaschine. In einer Minute so viele Meter wie möglich zurücklegen – aber viel mehr als 80 waren leider nicht drin.

Und sonst?

Ich denke, dass ich einiges von der FIBO mitgenommen habe. Neben haufenweise Shakerflaschen, T-Shirts und Quest-Bars (non-Paleo) insbesondere die Erkenntnis, dass mein Selbstbewusstsein im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich stabiler geworden ist.

Alon Gabbay und ichBesonders in den Hallen der FIBO Power liefen Unmengen an gut trainierten, teils extrem aufgepumpter, teils athletisch gutaussehender Menschen herum. Ich dachte im Vorfeld, dass ich die ganzen Tage über all diese Menschen beneiden würde. Aber wie sich herausstellt, bin ich mit mir doch schon recht zufrieden.

Zwar habe ich noch nicht mein Wunschziel erreicht, aber ich arbeite daran … man muss ja Ziele haben.

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